Energiekonzept

Für eine moderne Reitsportanlage des 21. Jahrhunderts ist dem Reiterbund eine energetisch optimierte Ausführung ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit der Fachhochschule Wels, Studiengang Ökoenergietechnik, wurde unter der Betreuung von Prof. H.C. Leindecker ein Konzept für eine solche Ausrichtung erstellt und in das Gesamtprojekt eingearbeitet.In der Anlage wird seit 2011 eine Pferdemistverbrennungssystem eingesetzt, dessen erzeugte Wärme für die Beheizung genutzt wird. Der frische Pferdemist aus der Box wird mittels eines rotierenden Lochsiebs in Pferdeäpfel und Sägespäne getrennt. Die Sägespäne werden anschließend getrocknet und in Briketts gepresst. Die Trocknung erfolgt auf einer bis zu 80°C aufgeheizten Betonplatte, auf der die feuchte Einstreu regelmäßig gewendet wird. Mit den Heizbriketts, die etwa die Größe von Getränkedosen aufweisen, wird ein 150 Kilowatt Heizkessel betrieben und die gesamte Reitanlage beheizt. Da die Anlage deutlich mehr Wärme produziert, als im Reitstall verbraucht wird, wurde ein Micro-Nahwärmenetz aufgebaut, das rund 650qm des benachbarten Gebäudes mitbeheizt.
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Der von der Einstreu gereinigte Mist wird ebenfalls weiterverwendet: Er geht als Dünger an einen Gemüsebauern aus der Region.
Projekte zur Warmwasserbereitung mittels Solarthermie und eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung befinden sich noch in der Planung.
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